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Mein Weg

 

 

Mein Weg

 

 

Neben den Spuren meiner Selbst

Unzähligen Umwegen und Begegnungen, die mein Bewusstsein und mein inneres Ich gelehrt und gestärkt haben, lassen mich heute Hier stehen. Nach unzähligen „Jetzt weiß ich wie es geht“ Momenten,  folgte immer wieder die bittere Enttäuschung und das Loch unter meinen Füßen wurde wieder tiefer. Ich war in meinem eigenen Teufelskreis gefangen, in dem ich mich wie in einer Waschmaschine auf Schleudergang fühlte. Anfangs ließ sich alles noch sehr gut verdrängen und ich erholte mich sehr schnell von meinen Tiefschlägen. Anstatt bei mir selbst anzufangen, gab ich lieber dem Rest der Welt die Schuld an meinem eigenen Verhalten. Ja, ich war ein Meister im Verdrängen. Es gab mir vermeintliche Sicherheit. Also tat ich das, was ich glaubte, was von mir im Außen verlangt wurde um Anerkennung, Erfolg und Liebe zu verspüren. Innerlich war ich, ohne es zu wahrzunehmen, zutiefst zerrissen, doch im Außen war ich die perfekte glückliche Businessfrau, die vor nichts Angst hatte. Ich war so darauf fokussiert, wie andere mich gerne sehen wollten, dass ich mich dabei verloren habe und vergessen habe, mich selbst und meine Bedürfnisse zu fühlen. Alles nur um das Gefühl zu haben, gesehen zu werden. Dabei vergaß ich, wie andere mich überhaupt sehen konnten, wenn ich mich selbst nicht wirklich erkennen konnte. Es war ja gar nicht möglich mich zu sehen, da ich mich selbst nicht sah. Ich habe mich nur an meinem Außen und der Wirkung auf mein Umfeld gemessen. Eine ganze Weile ging das gut, doch die Ereignisse wiederholten sich in ähnlicher Form immer und immer wieder. Sie zogen sich wie ein Faden durch mein Leben. Ich passte mich an und funktionierte für einige Zeit, bis die Ereignisse immer öfter auf mich einbrachen. Am Höhepunkt meiner „Karriere“ kam dann der Moment, an dem mein vermeintlicher Schutz zusammengebrochen ist und ich nicht mehr funktionierte. Für die Unterdrückung meines inneren Ichs konnte ich keine Kraft mehr aufbringen. Die Zeit war gekommen, meine selbst kreierte vermeintliche Sicherheit loszulassen und wieder auf meine Intuition zu vertrauen.

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Suche nach meinen Spuren

Ich verließ meine „Komfortzone“ und schließlich kam zum Vorschein, was ich schon zu lange versuchte zu verstecken, zu unterdrücken. Ich öffnete mein Herz und begann, mich, meine Kraft und mein Sein zu sehen. In diesem Moment änderte sich alles. Anstatt mein Leid auf andere zu projizieren, begann ich, für mich und mein Verhalten einzustehen. Endlich hörte ich auf mein Selbst und schenkte mir die Aufmerksamkeit nach der sich mein Inneres schon so lange sehnte. Ich wusste, dass ein steiniger Weg vor mir liegt und ich mich mit vielen unschönen und verdrängten Ballast auseinandersetzen musste, doch der Wille, zu meinem ureigenen Weg zurückzufinden, war stärker als eine scheinbare Sicherheit. Das erste Mal in meinem Leben war ich so richtig mutig, ließ meine Mauer bröckeln und fing an meinem Herzen zu folgen. Auf diesem Weg kam ich zu Ruediger Dahlke. Ich begleitete ihn für einige Zeit als seine Assistentin. Ich lernte, reiste und arbeitete mit ihm. In dieser Zeit setzte ich mich intensiv mit mir auseinander. Auch in dieser Phase meines Lebens schleuderte ich noch oft im Schnelldurchlauf umher. Doch irgendwas hatte sich verändert! Die Tiefschläge waren zwar noch schmerzhaft wie anfangs, doch ich konnte sie mit anderen Augen betrachten. 

In meinen Fußspuren

Dann wurde es an der Zeit, alleine meinen Weg durchs Leben zu gehen. Dies war wohl das intensivste Jahr bis zum jetzigen Zeitpunkt. Ich verknüpfte alles, was bis dorthin in meinem Leben an Ereignissen geschah, Menschen, die mich prägten und Wissen, das ich mir aneignete. Ich begann, mich selbst zu reflektieren, meinen Impulsen zu folgen, meine Kraft zu entdecken, mir Fehler einzugestehen und meine Einzigartigkeit anzunehmen. Denn am Ende ergibt alles, was geschieht einen Sinn und macht dich zu dem, was du bist. Aus diesem Grund stehe ich heute mit beiden Beinen im Leben und folge mit mutigen Herzen meinem Weg. Mit dem Bewusstsein, dass man nie fehlerfrei ist und es nie sein wird, denn nichts ist perfekt. Dass ich auf meiner Reise noch viele Umwege machen werde, aber mit dem Vertrauen, dass ich daraus lerne, auch wenn dies Anfangs nicht den Anschein erweckt. Altes loszulassen, um Platz für Neues zu schaffen. Keine Mauern zu bauen aber meine Grenzen zu setzen. Mich selbst zu hinterfragen und Erwartungshaltungen abzulegen. Meine Ängste anzunehmen und mich selbst zu lieben. Auch ich werde immer in einer Entwicklung stecken, genau das macht mich authentisch und nur das ist wahrhaft nachhaltig. Das wichtigste dabei ist, sich selbst dafür Zeit zu geben, denn alles hat seine Zeit.

 In diesem Sinne bedanke ich mich für jede Begegnung, die ich bis jetzt erfahren durfte und aus denen ich gelernt habe, mich auf meinem Weg gestärkt haben.

Sei auch du mutig und beginne, deinen Weg zu dir mit offenem Herzen zu gehen. Auch in dir steckt deine ganz eigene Geschichte, die dich einzigartig und wundervoll macht.

Gemeinsam mit dir stehe ich hier!

Deine Anna Sophie