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Wir halten die Luft an! Bleiben stehen. Wir halten inne. Wir stecken drin, mitten drin – aber wissen nicht wo. Alles um uns herum bewegt sich, ändert sich und wiederholt sich, nur wir bleiben stehen.

Wir haben den Fokus gesetzt und fixiert! Wir warten solange bis wir unseren Weg, der uns scheinbar ans Ziel bringt, gehen können.

 Aber was genau passiert da in uns? Wir haben eine Idealvorstellung, wie wir unser Ziel erreichen können oder wollen und genau an dieser Vorstellung halten. wir fest. Wir setzten unsere Scheuklappen auf. Oft ist niemand anders außer das eigene Ich, das sich an die eigene Kette legt und sich selbst zum Stillstand bringt.

In diesen Momenten kennen wir kein Zurücktreten, kein Links, kein Rechts, kein Oben und kein Unten mehr. Wir bleiben einfach stehen, den wir haben einen Weg und ein Ziel vor uns. Aber wie heißt es so schön: Viele Wege führen nach Rom! Einen anderen Schritt zu machen bedeutet nicht, das Ziel aus den Augen zu verlieren, es bedeutet, dass wir manchmal einen anderen Weg einschlagen dürfen, um an unser Ziel zu gelangen. Aber da stellt sich doch die Frage, wie die Idealvorstellung entsteht. Man könnte ja davon ausgehen, dass diese tief in uns steckt. Wir halten uns an Vorstellungen und Maßstäbe die vielleicht 100ten von Menschen den Weg zu ihrem Ziel offenbart haben, jedoch nicht den eigenen. Wir kennen unseren Weg, nur lassen wir uns oft dazu verleiten, uns an Anderen zu messen.

 Was können wir in diesen Momenten, in denen man scheinbar nicht weiter vorwärtskommt machen?

Sobald wir merken, dass wir nicht mehr weiter kommen haben wir die Möglichkeit die Situation bewusst zu steuern und für uns zu nutzen.

Geh aus der Situation hinaus, ändere bewusst Kleinigkeiten in deinem Tun. Ändere einmal deine Laufstrecke, verwende einen anderen Stift, Schrei‘ statt zu meditieren. Ändere deinen Blickwinkel sowohl im Außen als auch im Inneren. Gehe aus dem ursprünglichen Muster raus, damit du die Situation wieder mit anderen Augen betrachten kannst. Nutze das Innehalten für deine innere Stimme. Stillstand bedeutet nicht, dass wir nichts tun, es bedeutet, dass wir uns innerlich bewegen, innerlich für einen neuen Weg öffnen können. Deinen eigenen Weg.

 Wenn wir die Augen schließen,
 gibt es keine Straßen oder Wege,
 es gibt nur dein Herz und deinen Instinkt,
 dem du folgen kannst.
 Öffnest du die Augen und lässt dich aufs Leben ein,
 kannst du dein Gefühl auf Erden leben und dir selbst folgen.

Deine Anna Sophie